Der Thüringische Lutherweg

© panthermedia.net/Martina Berg

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Ein weiterer historischer Abschnitt des Lutherweges wurde nun feierlich bei Eisenach eröffnet. Der Abschnitt widmet sich Luthers Reise von Möhra zum Schauplatz der Scheinentführung. Insgesamt soll der Lutherweg die 21 wichtigsten Stationen Luthers Lebensweg durch Thüringen nachzeichnen und miteinander verbinden – mehr als 885 km lang.

Auch in Eisenach machte Martin Luther einst Station – vor nun gut 500 Jahren. Am 4. Mai 1521 besuchte Luther seinen Großvater und Onkel auf der Rückreise vom Wormser Reichstag nach Wittenberg. Er soll auch unter der großen Linde auf dem Dorfplatz eine beeindruckende Predigt gehalten haben. Daran erinnern heute der Lutherplatz, das Lutherdenkmal aus dem Jahre 1846 und die Lutherkirche mit liebevoll eingerichteter Lutherstube.

Der Lutherweg führt weiter – genau wie Luther selbst mit Kutscher und Wagen weiterreiste. Es geht durch die weite Senke des Moorgrunds nach Gumpelstadt und schließlich in den herrschaftlichen Landschaftspart von Schloss Altenstein, für den große Gartenkünstler des frühen 19. Jahrhunderts verantwortlich waren. Auch das barocke Schloss ist eine Besichtigung wert.

An einer unscheinbaren Stelle im nahgelegenen Bergdorf Steinach spielte sich das nächste wichtige historische Kapitel Luthers ab: Am Abend des 4. Mai 1521 wird Luther von Ritter Burkhard Hund von Wenkheim und seinen Gefolgsleuten festgenommen. Kurz zuvor hatte Kaiser Karl V. Luther als vogelfrei erklärt. So unangenehm war der mutige Protestant Luther der Politik mittlerweile. Doch andere Teile der Politik, namentlich Kurfürst Friedrich der Weise, wollten Luther schützen und ordneten das genaue Gegenteil an. Auch von Wenkheim stand auf der Seite des Kurfürsten – Luther war damit in Sicherheit und wurde in der Wartburg in Sicherheit gebracht. Dort blieb er für rund 300 Tage und übersetzte in nur elf Wochen das neue Testament. Ein acht Meter hoher Obelisk steht am Ende der Spurensuche, der an die komplexe Geschichte hinter Luthers Entführung erinnert. So lebendig wird Geschichte auf dem Lutherweg quer durch Thüringen.

Kunst-Karrée mit mehr als 40 Ausstellern

© LaCatrina - Fotolia.com

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Der Kunst-Tag wir sicher großen Anklang in Schweinfurt finden. Am 12. Mai wird den Anwohnern und Besuchern der Stadt ein großes Kunstprogramm geboten. Sowohl in Gewölben, Innenhöfen als auch leerstehenden Garagen und Gebäuden erfahren die Schweinfurter ein vielseitiges Kunst- und Kulturangebot. 

Eröffnet wird das Fest vom Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Das Fest „Kunst-Karrée“ fängt bereits mittags um 12:00 Uhr an und geht bis in die Abendstunden.
Beworben hatten sich 91 Künstler, aus denen 35 ausgewählt wurden, deren Kunst die Schweinfurter besichtigen können. Zu den Ausstellungen der Maler und Bildhauer gibt es ein vielfältiges Musikprogramm sowie verschiedene Angebote für die kleinen Besucher.
Teilnehmen werden auch viele unterschiedlich Locations, die die Besucher des Festes mit Speis und Trank verköstigen werden, wie die Bar „Chic Bar-Enoteca“ in der Rosengasse 6.
Direkt Am Schrotturm stellen die Künstlerin Susanne Sommer Kleinplastiken und malerische Arbeiten aus. Ziel ist es, dem Besucher anhand ihrer Kunst, den Zerfall der Gesellschaft zu verdeutlichen. Auch die 3D-Spielereien der Künstlerin Monika Tinkl sollen dem Betrachter etwas mitgeben. Anhand der Kunstgegenstände, die aus Papier bestehen, sollen die Besucher ihre Sehgewohnheiten infrage stellen.
Im Innenhof des Schrottturms gibt es weitere Kunstgegenstände zu besichtigen. Anita Haub stellt hier ihre Installationen zum Thema „Gedankennetze“ aus. Die Gegenstände, in der Form von Trichtern, hat die Künstlerin aus Wolle gefertigt. Haubs Gedanke war es, die Besucher dazu zu bringen, ihre Wünsche und Ideen auf Zettel zu notieren und sie am Fangnetz des Kunstwerkes zu befestigen.
So können die Besucher nicht nur Kunst betrachten, sondern auch selbst an der Kunst teilnehmen und sie miterschaffen. Für die Veranstalter als auch für die Schweinfurter wird es sicher ein gelungenes Fest.

Landesgartenschau in Bamberg

© LianeM - Fotolia.com

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Noch bis Anfang Oktober läuft in Bamberg die Landesgartenschau. Damit bietet sich den Besuchern eine ganz besondere Vielfalt an gärtnerischen und künstlerischen Angeboten in der oberfränkischen Weltkulturerbestadt. An zehn Orten, verteilt über das gesamte Gelände, erwarten die Gäste Themenfelder wie Gartenbau, Naturschutz oder Kultur und Geschichte.
Insgesamt hat die Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH 2.000 Veranstaltungen aufs Programm geschrieben und bereits im Vorfeld waren sich die Organisatoren darüber einig, dass die Erwartungen von Seiten der Stadt voll erfüllt worden sind. „Die Landesgartenschau ist gut konzipiert, gut geplant und gut organisiert“, resümierte Oberbürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Starke während der großen Eröffnungspressekonferenz. Auch was den Kosten- und Zeitplan anging, zeigten sich alle Beteiligten mehr als zufrieden.
Für den bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber liegt das Positive einer Landesgartenschau vor allem darin, dass ungenutzte Flächen zu grünen Oasen und Erholungslandschaft für Kinder und Erwachsene werden. „Gartenschauen bringen neues Leben in die Städte“, sagte er. In Sachen Artenschutz hob er besonders die neu errichtete Fischtreppe an der Regnitz hervor. Diese ist insgesamt 1,2 Kilometer lang und macht dabei einen Höhenunterschied von vier Metern wett. 1,8 Millionen Euro ließ sich das Umweltministerium diese Einrichtung kosten. Weitere 3,6 Millionen Euro zahlte das Ministerium für die LGS im Allgemeinen. Auch durch Fördermittel der EU konnten die Attraktionen realisiert werden: Bis zu 900.000 Euro waren von dieser Seite nötig.
Auch wirtschaftlich soll die Landesgartenschau einen positiven Nutzen mit sich bringen. Das machte die Geschäftsführerin der LGS Bamberg 2012 GmbH auch an der Vergabe der Ausschreibungen fest. Rund 91 Prozent aller europaweiten Ausschreibungen seien an Firmen in Bayern und aus der Region gegangen. Dabei wurden 13 Millionen Euro investiert. Darüber hinaus soll die Landesgartenschaft auch für eine touristische Anziehungskraft sorgen.

Fränkische Städte: Eichstätt, Kulmbach, Nürnberg, Rothenburg o. d. T., Würzburg

© panthermedia.net/Wim Eradus

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In Franken findet sich eine unglaubliche Städtevielfalt, es gibt hier an die schöne 140 Städte, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben.

Die kleine barocke Stadt Eichstätt befindet sich inmitten des Naturparks Altmühltal. Vielen ist sie als Universitäts- und Bischofsstadt bekannt. Seit der Gebietsreform von 1972 gehört die Stadt offiziell zum Regierungsbezirk Oberbayern. Trotzdem gilt sie aber für viele als eine fränkische Stadt, da sich hier einige der für Franken typischen Merkmale und Prachtbauten finden. Dazu gehören der Dom, das Kloster Rebdorf sowie das Jura- und Diözesänmuseum.

Die kleine romantische Stadt Kulmbach zeichnet sich unter Anderem durch ihre ganz besondere Lage in Franken – sie findet sich genau an der Stelle, wo die zwei Quellflüsse weißer Main und Roter zusammentreffen. Die verwinkelten Gassen und die gut erhaltenen Fachwerkhäuser prägen das Gesicht der kleinen Stadt. Für Besucher dürfte die Stadt besonders zu Zeiten des alljährlichen Altstadtfestes interessant sein.

In der schönen Stadt Nürnberg an der Pegnitz kann man viele Überreste aus der Blütezeit des 15. und 16. Jahrhunderts finden. Zu den schönsten Bauten in Nürnberg gehören mitunter die Burganlage, die großartige Stadtkirchen und nicht zuletzt die Stadtmauer, die wie ein Gürtel die Stadt umschließt. Wer nur die traditionellen Nürnberger Rostbratwürste oder den beliebten Nürnberger Lebkuchen kennt, sollte ruhig eine Fahrt nach Nürnberg wagen. Es finden hier eine Menge kulturelle Veranstaltungen und Volksfeste, die die Besucher immer wieder nach Nürnberg locken. Der Christkindlmarkt ist sogar auf der ganzen Welt berühmt.

Eine weitere Stadt Frankens, in der sich zahlreiche Belege für ihre einst bewegte Geschichte finden, ist Rothenburg ob der Tauber. Ähnlich wie Nürnberg ist die Stadt durch ein Mauerwerk umschlossen, welches zusammen mit der gotischen St. Jakobs-Kirche, dem Rathaus und dem ehemaligen Dominikanerinnen-Kloster ihr einzigartiges mittelalterliches Stadtbild ausmacht.

7. Burgfest findet im Mai statt

© panthermedia.net/Sven steinbruck

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In der bayerischen Stadt Hof bereiten sich die Einheimischen schon seit Wochen auf das 7. Burgfest vor. Das Motto in diesem Jahr heißt „Orient am Labyrinth“. Stattfinden soll das Fest vom 4. bis zum 6. Mai im Bürgerpark Theresienstein. Laut der Veranstalter wird das Thema die Besucher des Festes in die Zeit des Mittelalters zurückversetzen.

Das Burgfest erfreut sich nun seit Jahren steigender Beliebtheit. Es ist längst über seine Stadtgrenzen bekannt. Viele Fans des Mittelalters kommen nun seit Jahren schon zum Burgfest. Längst ist es jedoch nicht nur ein Ereignis für diejenigen, die die Zeit der Könige und prachtvollen Kleider schätzen. Beim Burgfest bekommen alle Besucher etwas geboten.
Obwohl die Kreuzzüge Jahrhunderte zurückliegen, ist das Thema brisanter denn je. So soll auch dieses Thema in Hof thematisiert werden. Gezeigt wird zudem, wie unterschiedliche Religionen und Wertesysteme aufeinandergetroffen sind. Wie damals, so ist auch heute die Auseinandersetzung mit den kulturellen Unterschieden in der Bevölkerung ein Thema.
Auf dem 7. Burgfest, in der bayerischen Stadt, soll die Freundschaft zwischen den Menschen unterschiedlicher Kulturen gefördert werden.

Längst leben in Deutschland Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen Wurzeln zusammen, damit sie gegenseitig voneinander lernen und profitieren können, müssen sie sich erst einmal richtig kennenlernen. Aus diesem Grund hat die Stadt Hof den osmanischen Kulturkreis eingeladen. Dieser soll sowohl als Gast als auch als Veranstalter, die orientalische Kultur vorstellen.

Zu einem mittelalterlichen Stadtfest gehört jedoch noch mehr. So wird sich das Stadtbild zurückverwandeln. Anstatt Pferde werden auf dem Fest Lamas und Esel anzutreffen sein. Kulinarisch gesehen wird der Besucher ein Fest der Geschmacksknospen erleben. Und wer sich den Eintritt zum Fest sparen möchte, der sollte in eine orientalische Robe schlüpfen.
Highlight des Festes werden die Feuerspucker als auch die Fakire sein – ein Erlebnis aus 1.000 und einer Nacht. 

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